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L-Arginin - Aminosäure - Durchblutung - Herz - Potenz

L-Arginin ist bei vielen Menschen eine sehr beliebte Aminosäure - zum Beispiel bei Männern mit Potenzproblemen, bei Übergewichtigen, Gestressten oder in Sportlerkreisen. Es ist bekannt, dass hart trainierende Sportler oft Potenzprobleme haben. Das gilt allerdings auch für ältere und jüngere Männer, die nicht hart trainieren, immer öfter. Hier und in allen anderen genannten Bereichen kommt L-Arginin als Nahrungsergänzung ins Spiel.

Diese Aminosäure sorgt für Leistungssteigerung. Sie befördert den Muskelaufbau sowie die Fettverbrennung. Außerdem steigert diese Aminosäure die Durchblutung - und das kommt am Ende auch der Erektion zugute. Das Leistungsniveau wird durch L-Arginin also auf mehreren Ebenen verbessert. Wer hochdosierte Arginin-Kapseln einnimmt, senkt auch die beim Sport benötigte Sauerstoffmenge ab. Die Sauerstoffversorgung ist durch Arginin besser als zuvor.

Inhalt

1. Was ist L-Arginin?
2. Wie wirkt die Aminosäure L-Arginin?
3. Welche Arginin-Präparate sind die wertvollsten?
4. Gegen welche Beschwerden hilft Arginin?
4.1 Abwehrschwäche
4.2 Wundheilungsprobleme
4.3 Leistungsschwächen
4.4 Muskelverluste
4.5 Erektionsstörungen und Potenzprobleme
4.6 Bluthochdruck-Probleme
4.7 Entzündungsneigung
5. Einnahme und Dosierung von L-Arginin
6. Warum ist L-Arginin gesundheitsförderlich?
7. Fazit zu L-Arginin


Was ist L-Arginin?

L-Arginin ist eine in Nahrungsmitteln und in der Natur vorkommende semi-essentielle Aminosäure. Fachleute sprechen auch von einer proteinogenen Alpha-Aminosäure. In kleinen Mengen kann der menschliche Organismus diese Aminosäure aus anderen Amino-Bausteinen selbst herstellen. Kürbiskerne, Nüsse, Schokolade oder Fleisch sind beispielsweise reich an L-Arginin. Leider auch an Kalorien.

Sportler und Menschen die abnehmen wollen, bedienen sich dieser Aminosäure daher lieber als Nahrungsergänzung in Kapselform. Arginin beeinflusst den Energiestoffwechsel positiv. Somit bauen Sportler leichter ihre Fettpolster ab. Übergewichtige Menschen können mit Arginin-Kapseln leichter abnehmen. Daher ist es auch erklärlich, dass L-Arginin sich in den Bereichen Gewichtskontrolle, in Bodybuilder- und Fitnesskreisen sowie bei Männern mit Potenzstörungen steigender Beliebtheit erfreut.

Problematisch ist die Einnahme von L-Arginin nur für Menschen, die es gehäuft mit Herpes-Ausbrüchen zu tun bekommen. Bei rezidivierendem Herpes kann nämlich ein Ungleichgewicht von L-Arginin und der Aminosäure L-Lysin zu einem erneuten Herpes-Ausbruch führen. Bei Herpes-anfälligen Menschen ist eine Arginin-Einnahme im größeren Stil nicht ratsam. Sie sollte zumindest durch den Aminosäure-Gegenspieler L-Lysin ausgeglichen werden.

Die Bezeichnung des L-Arginins geht auf die lateinische Sprache zurück. "Argentum bedeutet übersetzt "Silber". Erstmals konnte diese Aminosäure nämlich aus Silbersalzen isoliert werden. Relevant ist der hohe Stickstoffgehalt des L-Arginins. Stickstoff ist in der Lage, durch entsprechende Stimulationen eine Gefäßerweiterung auszulösen. Diese Eigenschaft lässt nicht nur mehr Blut und Sauerstoff in die Blutgefäße einfließen, sondern verbessert auch die Nährstoffversorgung.

Sportler profitieren durch die Dauer-Einnahme von L-Arginin nicht nur von gesteigerter Fettverbrennung und verbessertem Muskelaufbau. Sie haben auch ein belastbareres Immunsystem und erfahren eine Leistungssteigerung. Zudem wird ihr Durchhaltevermögen verbessert. Dank verbesserter Sauerstoffaufnahme können nachweislich bessere Leistungen abgerufen werden. Wichtig ist jedoch die Frage nach der dafür geeigneten Dosis Arginin.

Wie wirkt die Aminosäure L-Arginin?

Durch die anregende Wirkung und die Gefäßerweiterungen erleben hart trainierende Sportler eine festere und besser durchblutete Muskulatur. Die verbesserte Nährstoffzufuhr und die höhere Sauerstoffaufnahme sorgen für verbesserte Leistungen. Die Belastbarkeit und Ausdauer von Sportlern steigert sich nach und nach. L-Arginin ermöglicht einen verbesserten Muskelaufbau. Es erleichtert zugleich den Fettabbau. Für hart trainierende Sportler sind Gaben von L-Arginin in Kapselform ideal.

Hartes Training und sportliche Höchstleistungen stellen eine Belastung für das Immunsystem dar. L-Arginin stützt das Immunsystem bei ausreichend hoher Dosierung. Skilangläufer, die L-Arginin-Kapseln vor einem Wettkampf eingenommen hatten, konnten ihre Streckenzeiten um acht Prozent verbessern. Ähnliche Studien belegen auch, dass die Einnahme von L-Arginin bei Sportlern das Durchhaltevermögen spürbar verbessert.

Hochdosierte Arginin-Kapseln können vor intensiven bzw. anaeroben Belastungen die Sauerstoff-Aufnahme und das Durchhaltevermögen steigern. Eine regelmäßige Arginin-Einnahme ist aber notwendig, da diese Wirkung erst nach einigen Wochen der Einnahme erzielt wird. Eine einmalige Einnahme reicht bei einer Aminosäure nicht. Für den kontinuierlichen Muskelaufbau ist regelmäßiges Training elementar.

Um die Belastungsgrenzen zu verbessern, ist eine Einnahme von L-Arginin als Trainings-Booster sinnvoll. Bodybuilder setzen beispielsweise das L-Arginin HCL als "Pump-Booster" ein. Bei einer angestrebten Gewichtsabnahme bewirkt L-Arginin laut einiger Studien eine Veränderung bei der Körperzusammensetzung. Die Aminosäure sorgt für mehr Muskulatur und weniger Fettpolster.

Auch die positiven Effekte für das Immunsystem sind für L-Arginin wissenschaftlich belegt. Die tägliche Arginin-Einnahme verbessert die Aktivität von Abwehrzellen signifikant. Sogar die Wundheilung profitiert von L-Arginin. Die Aminosäure stimuliert die Kollagenbildung. Dadurch können schneller neue Hautzellen nachwachsen. Zudem wird die Entzündungsneigung der Wunde gehemmt.

Welche Arginin-Präparate sind die wertvollsten?

Als ideal gilt eine L-Arginin Base, die aus GVO-freier Zuckerrohr-Melasse im Fermentationsverfahren hergestellt wird. Geeignet für die Herstellung dieser natürlichen Aminosäure sind pflanzliche Grundstoffe. Diese sollten viele Kohlenhydrate enthalten.

Das trifft beispielsweise auf Zuckerrohr oder Getreide zu. Aus beidem kann Melasse hergestellt werden. Die Aminosäure wird dann im Fermentationsverfahren hergestellt. Dabei sind spezifische Bakterien und Enzyme daran beteiligt, das L-Arginin aus der Melasse auszulösen. Anschließend kann die Aminosäure zu einem hochwertigen pharmazeutischen Produkt weiterverarbeitet werden. Dieses sollte eine hohe Bioverfügbarkeit aufweisen.

Bei der L-Arginin Base wird daher etwas Piperin - ein natürlicher Wirkstoff aus Pfeffer - mit verarbeitet. Dadurch lässt sich die Bioverfügbarkeit der Aminosäure verbessern. Piperin gilt in diesem Zusammenhang als "Biohancer", zusammengesetzt aus den Begriffsteilen "Bio" für Bioverfügbarkeit, und "Enhancer", was im Englischen so viel wie "Verbesserer" oder "Förderer" bedeutet.

Prinzipiell haben die Käufer die Wahl zwischen dem Arginin HCL, das für das saure Hydrochlorid steht, oder der Arginin Base, die basisch ist. Das erstgenannte Produkt wird chemisch extrahiert. Das zweite Arginin-Präparat ist fermentiert. Es wird somit auf natürlichem Wege und ohne Chemikalieneinfluss gewonnen. Es ist zudem vegan und rein pflanzlich, während das Arginin HCL beides nicht ist. Die Arginin Base ist teurer, weil der Herstellungsweg komplexer ist. Sie ist dafür aber auch reiner.

Sinnvoll ist es, ein in Deutschland hergestelltes L-Arginin-Produkt zu kaufen. Dadurch sind hohe Standards und entsprechende Kontrollen sichergestellt. Das Arginin-Präparat sollte höchsten Qualitätsansprüchen genügen. Es sollte absolut rein sein und keine chemischen Rückstände enthalten. Hartes Training und falsche Ernährung tragen zu einem übersäuerten Organismus bei. Dieser Zustand sollte ausgeglichen werden. L-Arginin Base ist eine basische Aminosäure-Variante, die den Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht hält.

Gegen welche Beschwerden hilft Arginin?

Wie bereits geschildert, sind viele Bereiche durch die Einnahme von L-Arginin verbesserbar.

Abwehrschwäche

L-Arginin wirkt nachweislich positiv auf das Immunsystem ein. Dass diese Aminosäure bei Abwehrschwäche hilfreich ist, wurde durch wissenschaftliche Studienergebnisse nachgewiesen. Unter Einfluss von L-Arginin entwickeln Abwehrzellen im Immunsystem auffallend gesteigerte Aktivitäten. Das gilt für eine regelmäßige Einnahme über einen längeren Zeitraum. Menschen, die eine erhöhte Infektneigung haben oder durch Stress oder hartes Training infektanfälliger sind, sollten Arginin zur Abwehrstärkung einnehmen. Auch bereits erkrankte Personen verbessern mit hochdosierten L-Arginin-Kapseln ihre Gesundheit.

Wundheilungsprobleme

L-Arginin ist für eine verbesserte Kollagenbildung verantwortlich. Ohne Kollagen würde die Wundheilung nur schlecht funktionieren. Bei täglicher Einnahme eines Arginin-Präparates kann die Wundheilung spürbar verbessert werden.

Leistungsschwächen

Die semi-essentielle Aminosäure L-Arginin verbessert nachweislich die Leistungsfähigkeit. Daher wirkt sie einer allgemeinen Leistungsschwäche oder einem jahreszeitlich bedingten Leistungstief entgegen. Der menschliche Organismus ist in der Lage, eine kleine Menge L-Arginin selbst herzustellen. Wenn es zu vermehrten Belastungen oder Stress kommt, reicht diese Menge aber nicht aus. Es entsteht ein Mehrbedarf an L-Arginin.

Das gilt auch bei Menschen, die mit lang-anhaltenden oder chronischen Erkrankungen zu kämpfen haben. Auch das bedeutet Stress und einen Mehrbedarf an Arginin. Vielleicht auch deswegen halten viele Menschen die Arginin-haltige Schokolade für ein gutes Gegenmittel gegen Stress. Bei anhaltendem Trainingsstress und bei allen eben genannten Indikationen ist die regelmäßige Einnahme hochdosierter Arginin-Kapseln sinnvoller.

Muskelverluste

Ausdauersportler sollten L-Arginin zuführen. Wissenschaftler an der "University of Exeter" haben festgestellt, dass L-Arginin sportliche Leistungen um bis zu 20 Prozent verbessern kann. Der Grund: L-Arginin setzt das Wachstumshormon (HGH) frei. Es steigert dessen Menge. Daher kann die Einnahme von L-Arginin einem Muskelabbau entgegenwirken. Zudem verhilft die Arginin-Einnahme bei regelmäßigem Training zu einem vermehrten Muskelaufbau. Die Fettverbrennung wird optimiert. Körperfett wird zugunsten von Muskelmasse abgebaut. [2]

Erektionsstörungen und Potenzprobleme

Bei leichten bis mittelschweren Potenzproblemen kann die längerfristige Einnahme von L-Arginin zum Problemlöser werden. Die Effekte traten aber erst nach längerer Einnahme ein. Männer, die nicht gleich bei den ersten Erektionsproblemen zu Viagra  und Co. greifen möchten, sind mit Arginin gut bedient. Die Arginin-Einnahme sorgt für eine verbesserte Stickstoffmonoxid-Menge (NO) im Blut. Dadurch wird die Durchblutung verbessert. Das nützt letztlich auch dem Penis bei der Erektion. Ein verbesserter Stickstoffmonoxid-Spiegel reguliert den Blutfluss. Die Potenzstörung kann somit auf natürlichem Wege und ohne nennenswerte Nebenwirkungen ausgehebelt werden.

Bluthochdruck-Probleme

Die Einnahme von L-Arginin kann nachweislich hohen Blutdruck absenken. Menschen, die unter Bluthochdruck leiden, sollten hochdosiertes L-Arginin einnehmen. Das Nahrungsergänzungsmittel ersetzt aber nicht die vom Arzt verordneten Blutdruckmittel. Gegebenenfalls sollte der Arzt von der Arginin-Einnahme informiert werden. [3]

Entzündungsneigung

Viele Menschen wissen nicht, dass L-Arginin auch eine entzündungshemmende Wirkung hat. Diese kann interessant werden, wenn jemand zu Entzündungen neigt oder gerade eine Chemotherapie absolviert. Da neben der entzündungshemmenden Wirkung auch eine immunsteigernde Wirkung der Arginin-Einnahme nachgewiesen ist, kann die Einnahme einem Patienten durch die Chemotherapie-Behandlung helfen.

Einnahme und Dosierung von L-Arginin

Fachleuten zufolge liegt die optimale Arginin-Dosierung bei etwa drei bis fünf Gramm L-Arginin. Die Einnahme erfolgt bei Sportlern vorzugsweise am Morgen vor dem Training. Bei regelmäßig trainierenden Sportlern erfolgt die Einnahme täglich. An trainingsfreien Tagen wird dieselbe Dosis eingenommen - und zwar auf nüchternen Magen.

Die beste Arginin-Dosierung für gesundheitlich angeschlagene Menschen ist niedriger. Sie liegt bei ein bis zwei Gramm L-Arginin täglich. Bei Stress kann diese Dosis höher angesetzt werden. Bei einem Wunsch nach Gewichtsverlust wird die Arginin-Dosis genommen, die den Sportlern empfohlen wird: drei bis vier Gramm Arginin täglich. Die erwünschten Effekte treten aber erst nach fünf bis sechs Wochen Dauereinnahme ein.

Kommt es während der Dauer-Einnahme zu vermehrten Herpes-Ausbrüchen, sollte das Arginin abgesetzt und sein Gegenspieler L-Lysin eingenommen werden. Schokolade, Kaffee und Fleisch sollten wegen ihres Arginin-Gehalts während einer Herpes-Episode gemieden werden. Die Frage nach sonstigen Nebenwirkungen kann abschlägig beurteilt werden. Bei hoher Produktqualität und passenden Dosierungen sollte es keine Probleme geben.

Zu Nebenwirkungen kommt es erst bei Überdosierungen, etwa bei Arginin-Gaben von 15 Gramm L-Arginin am Tag. Dann treten Verdauungsstörungen, Übelkeit oder Bauchkrämpfe auf. Sogar Kinder und Jugendliche profitieren von einer vermehrten Arginin-Aufnahme. Wachstumsphasen oder Schulstress können damit erleichtert werden. Auch die Folgen von Sportunfällen lassen sich damit leichter bewältigen.

Sportlich aktive Menschen erleben im Alter einen erhöhten Bedarf an Arginin. Eine tägliche Zufuhr von L-Arginin ist daher ratsam. Bei einer Tagesmenge von 70 bis 90 Gramm Eiweiß je Tag ist eine Dosis von einem bis fünf Gramm Arginin angemessen.

Warum ist L-Arginin gesundheitsförderlich?

Wer die Effekte von L-Arginin erleben möchte, sollte die zentralen Wirkungen dieser Aminosäure kennen. Zwar kann diese semi-essentielle Aminosäure vom menschlichen Körper selbst synthetisiert werden, aber die hergestellten Arginin-Mengen sind viel zu gering. Der Tagesbedarf ist damit nicht abgedeckt. Zusätzlich wird Arginin normalerweise über Arginin-haltige Lebensmittel ergänzt.

In Regenerationsphasen, bei sportlichen Anstrengungen, Muskelkater, Immunschwäche, Diäten oder Stress reicht aber auch das nicht. Hier entsteht ein Mehrbedarf. Diese kann über Arginin-Kapseln leicht abgedeckt werden. Wie jeder heutzutage weiß, sind Aminosäuren die wichtigen Bausteine des Lebens. Ohne diese ist der Organismus in einer schwierigen Lage.

Die hauptsächliche Wirkung von Arginin liegt in einer Gefäßerweiterung. Damit wird eine verbesserte Durchblutung möglich. Der Sauerstoff- und Nährstofftransport optimiert sich ebenfalls. L-Arginin sorgt außerdem für eine Stärkung des Immunsystems. Es verbessert den Fettabbau und den Muskelaufbau und sorgt für eine vermehrte Ausschüttung des Wachstumshormons (HGH).

Fachleute erklären die gefäßerweiternde Wirkung mit vier Stickstoffgruppen, die in der Aminosäure anwesend sind. L-Arginin ist unter den Aminos die stickstoffreichste Aminosäure. Durch diese Eigenschaft wird es möglich, den enthaltenen Stickstoff zu Stickstoffoxid (NO) umzubauen.

Das hat zur Folge, dass Enzyme in den Muskelzellen aktiviert werden. Durch die verbesserte Blut-, Nährstoff- und Sauerstoffzufuhr kann der sogenannte "Pump" bei Bodybuildern und Kraftsportlern effektiver werden. Die Muskulatur fühlt sich praller an. Die störenden Fettpölsterchen schwinden bei längerer Arginin-Einnahme leichter.

Das Immunsystem beruht auf vielen Faktoren. Wichtigste Zentrale für immunologische Prozesse ist der Darm. Aber auch die Menge an Arginin im Blut ist ein Beitrag, der für das Abwehrsystem nicht unwichtig ist. L-Arginin bewirkt eine Vermehrung der immunologisch aktiven Lymphozyten. Außerdem wird das Immunsystem stimuliert, indem L- Arginin zu Stickstoffmonoxid umgewandelt wird. Dieses hat eine antibakterielle Wirkung. Auch das trägt zu einer besseren Immunantwort bei. Die chemischen Wirkweisen dieser Aminosäure helfen zudem, die membranartigen Zellwände zu durchwandern. Infektionsherde können so bereits auf der Zellebene bekämpft werden.

Der Muskelaufbau bei Bodybuildern und Athleten im Leistungssport wird durch die tägliche Einnahme von L-Arginin vor dem Training positiv angeregt. Man kann bei anhaltender Einnahme-Dauer eine zunehmende Leistungssteigerung beobachten. Diese basiert auf einer verbesserten Nährstoffversorgung, die wiederum durch die optimierte Durchblutung zurückzuführen ist. Das Trainingsgewicht kann im Fitness-Studio oft schneller erhöht werden. Dadurch wird der Aufbau von Muskelmasse befördert und geht schneller vonstatten.

Viele Kraftsportler und Bodybuilder kombinieren L-Arginin mit sogenannten BCAA-Amino-Mischungen und Kreatin-Präparaten. Dadurch kann der leistungsfördernde Effekt des Arginins noch verbessert werden. Arginin ist in Bodybuilder-Kreisen und unter Athleten auch deshalb immens populär, weil durch die regelmäßige Einnahme von Arginin die Ausschüttung des Wachstumshormons (HGH) auf natürlichem Wege gesteigert werden kann. Das "Human Growth Hormon" (HGH) wird in der Hirndrüse Hypophyse hergestellt. Es ist für sämtliche Wachstumsprozesse im menschlichen Körper zuständig.

Darunter fallen auch die Muskeln und deren Wachstum. Durch die langfristige Einnahme von L-Arginin-Kapseln kann die Menge und Anzahl der Muskelzellen spürbar gesteigert werden. Dabei gilt: Intensives und regelmäßiges Krafttraining kurbelt die HGH-Ausschüttung an. Wenn dann noch zusätzlich hochdosiertes L-Arginin zugeführt wird, kann ein Athlet die körpereigene Produktion von HGH nachweislich um satte 100 Prozent verbessern. Damit ist ein gesteigerter Muskelzuwachs nachvollziehbar.

Mit Nebenwirkungen ist bei einer Normaldosis von maximal 10 Gramm Arginin je Tag nicht zu rechnen. Sinnvoll ist jedoch, immer ein hochdosiertes Arginin-Präparat aus deutscher Herstellung zu kaufen und der Qualität des Arginins den Vorzug zu geben. Nur ein Präparat mit höherer Dosierung und absoluter Reinheit kann die Effekte zeitigen, die man als Käufer erwartet. Bei Billigpräparaten ist die Dosierung oft nicht sinnvoll oder viel zu niedrig. In diesem Fall kann der Nutzer lange auf die geschilderten Effekte warten.

Eine hochdosierte Einnahme über längere Zeit ist die Grundvoraussetzung für anhaltende Wirkungen. Diese treten jedoch erst nach einer Zeitspanne von fünf oder mehr Wochen der Dauereinnahme ein. Das Arginin muss sich erst im Organismus anreichern.

Fazit zu L-Arginin

In der Zusammenfassung stellen wir fest: L-Arginin kann als semi-essentielle Aminosäure vom Organismus in kleinen Mengen selbst hergestellt werden. Doch wenn es nennenswerte Effekte in den geschilderten Bereichen erzielen soll, ist eine ausreichend hohe Zufuhr von außen unerlässlich.

Das gilt zum Beispiel bei hartem Training, bei akuten und chronischen Erkrankungen und Entzündungen, wenn eine bessere Wundheilung gefragt ist oder bei anhaltendem Stress. In Wachstumsperioden gilt es genauso wie im zunehmenden Alter. Arginin ist als Nahrungsergänzungsmittel anzusehen. Es unterliegt der Kontrolle der Lebensmittelüberwachung und ist ein natürliches Produkt.

Wenn erektile Dysfunktionen, Durchblutungsstörungen oder Erektionsstörungen, ein zu hoher Blutdruck und ein Mangel an Wachstumshormon vorliegen, kann diese Aminosäure positive Effekte erbringen. L-Arginin wirkt bei einem gewünschten Muskelaufbau ebenso gut wie bei einem angestrebten Gewichtsverlust. Diese Aminosäure bewirkt mit ihrem Potenzial tatsächlich Erstaunliches!

Mit einer Tagesdosis von einem oder zwei Gramm ist eine Dauereinnahme problemlos und nebenwirkungsfrei machbar. Höhere Dosen von vier bis maximal zehn Gramm sind nur vor hartem Training, bei erhöhtem Stress oder Krankheit sinnvoll. Gegebenenfalls sollte mit dem behandelnden Arzt Rücksprache gehalten werden. Auch über die Nahrung kann die Arginin-Aufnahme erhöht werden. Jede Menge Arginin ist beispielsweise in Linsen, Kürbiskernen, Nüssen, Ölsaaten, Schokolade oder Fleisch enthalten.

Mit der vermehrten Aufnahme von L-Arginin aus natürlichen Quellen oder Nahrungsergänzungsmitteln kann die Gesundheit ohne Nebenwirkungen verbessert werden.

Quellenverzeichnis:

  1. https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/lebensmittel/nahrungsergaenzungsmittel/arginin-eine-aminosaeure-mit-potenz-13405
  2. http://www.exeter.ac.uk/news/featurednews/title_98145_en.html
  3. https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ausgabe-372017/einfluss-von-l-arginin-auf-die-gefaessgesundheit/