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Kokosöl ▷ Inhaltsstoffe und Wirkung

Kokosöl oder Kokosnussöl ist vielseitig. Am bekanntesten ist das Öl als Zutat in der Küche. Dort punktet es im Vergleich zu anderen Speiseölen damit, dass es hitzebeständig ist. Dadurch lässt es sich problemlos beim Frittieren oder Braten einsetzen. Kokosöl entfaltet seine Wirkung nicht nur in der Küche. Es ist auch in der Kosmetik und in der Haut- und Haarpflege nützlich. Die Quelle für das Öl sind Kokosnüsse, genauer gesagt deren Fruchtfleisch und Nährgewebe, das Kopra heißt. Kokosöl lässt sich in fester und flüssiger Form nutzen und ist gelblich-weiß.

Inhalt

1. Kokosöl oder Kokosfett?
2. Inhaltsstoffe und Wirkung von Kokosöl
3. Kokosöl für Haut und Haare
4. Kokosöl in der Kosmetik
5. Kariesschutz durch Kokosöl?
6. Kokosöl in der Küche
7. Kokosöl gegen Ungeziefer
8. Kokosöl im Haushalt
9. Mit Kokosöl abnehmen?
10. Wie gesund und nachhaltig ist Kokosöl?

Kokosöl oder Kokosfett?

Die Bezeichnungen Kokosöl und Kokosfett sind beide richtig. Das Öl ist bei Zimmertemperatur fest bis cremig, daher ist es üblich, es als Fett wahrzunehmen und so zu nennen. Ab ungefähr 25 Grad ist es flüssig. Die Bezeichnung Öl resultiert daraus, dass in den tropischen Anbau- und Erntegebieten Kokosfett flüssig ist. Es gibt stark verarbeitetes Kokosöl in Form von festen Würfeln oder Platten. Daher ist es sinnvoller, nur diese als Kokosfett zu bezeichnen. Die Würfel oder Platten lassen sich vom Geschmack oder Geruch nicht mit dem ursprünglichen Öl vergleichen.

Kokosöl entsteht durch die Verarbeitung des Fruchtfleisches der Kokosnuss. Abhängig von den unterschiedlichen Schritten bei der Produktion gilt das Öl als nativ oder raffiniert. Kaltgepresstes Kokosnussöl entsteht durch das Zerkleinern und Pressen des Fruchtfleisches gleich nach der Ernte. Auf diesem Weg bleiben Nährstoffe, Vitamine und der typische Kokos-Geschmack erhalten. Die kalt gepressten Varianten sind von der Qualität am höchsten einzustufen und darauf folgt natives Öl. Bei der Produktion von nativem Kokosöl verzichten die Hersteller auf das Hinzufügen weiterer Stoffe. Das Öl bleibt über seine Gewinnung aus dem Fruchtfleisch oder der Kokosmilch hinaus unbehandelt. Beide Begriffe kaltgepresst und nativ können sich überlappen. Bei nativem Öl ist jedoch eine vorherige Trocknung des Fruchtfleisches möglich. Das führt zu einer geringeren Menge an Nährstoffen als bei kaltgepresstem Öl. Sobald bei der Herstellung Aromen oder Farbstoffe hinzukommen, handelt es sich um raffiniertes Öl. Beim raffinierten Kokosöl durchläuft die Kopra verschiedene Schritte der Erhitzung, der Trocknung oder der Entsäuerung. Das macht sie haltbarer, durch eine festere Form vielseitig einsetzbar, aber verringert die Nährstoffe und den typischen Geschmack. Das hat beim Kochen, Frittieren und Backen seine Vorteile. Allerdings gilt zugleich: Jeder zusätzliche Schritt der Verarbeitung reduziert die Nährstoffe im Öl.

Wie für andere Öle gilt beim Kokosöl, dass es am besten lichtgeschützt und trocken aufzubewahren ist. Ungeöffnet hält es sich bis zu zwei Jahre. Wer es in flüssigen Zustand verwenden möchte, bewahrt es nicht im Kühlschrank auf. Um die Qualität des Öls sicherzustellen, fällt die Wahl am besten auf kaltgepresstes Kokosöl, das Bio-Kriterien erfüllt. Der Zusatz „Bio“ zeugt je nach Siegel davon, dass beim Anbau Gentechnik, chemische Pflanzenschutzmittel oder Mineraldünger ausgeschlossen sind. Denn all diese Techniken haben ebenfalls Auswirkungen auf die Inhaltsstoffe der Kokosnuss.

Inhaltsstoffe und Wirkung von Kokosöl

Das Öl enthält das Vitamin E, Aminosäuren, Spurenelemente und Fette. Das Vitamin findet sich nur bei kalt gepressten Kokosölen, es geht durch Erhitzen bei den raffinierten Varianten verloren. Bei den Fetten sind Fettsäuren wie Laurin-, Caprin- und Caprylsäure enthalten. Der Großteil sind gesättigte Fettsäuren. Die Fettsäuren Laurin-, Caprin- und Caprylsäure sind mittelkettige, gesättigte Fettsäuren. Der Körper wandelt sie im Vergleich zu anderen Fetten schnell zu Energie um. Dieser Fakt ist für Menschen ohne Gallenblase interessant. Kokosöl ist für sie leicht bekömmlich und die Verdauung findet ohne Mitwirkung der Gallensäuren statt.

Der naheliegendste Einsatz ist als Lebensmittel. Zahlreiche Vertreter der Naturheilkunde oder Ernährungsberatung sprechen dem Öl medizinischen und kosmetischen Nutzen zu. Es wirke antibakteriell und ließe sich äußerlich und innerlich bei Erkrankungen und Beschwerden anwenden. Die antibakterielle Wirkung erklärt sich aus dem Inhaltsstoff Laurinsäure. Dadurch lässt sich das Öl bei Erkrankungen der Haut einsetzen, die auf Pilze oder Bakterien zurückzuführen sind. Den im Öl enthaltenen mittelkettigen Fettsäuren unterstellen manche Heilkundler eine heilende Wirkung bei Demenz und Alzheimer. Grundsätzlich stärke Kokosöl durch den täglichen Verzehr beispielsweise das Immunsystem. Zu den medizinischen Auswirkungen fehlen bisher umfangreiche und wissenschaftliche Untersuchungen. Bisherige Studien stützen sich auf Tiermodelle, sodass sie sich nicht auf den Menschen übertragen lassen.

Vertreter der natürlichen Kosmetik setzen Kokosöl in zahlreichen Bereichen ein: Es eignet sich zur Haar- und Hautpflege ebenso wie zur Reinigung der Zähne. Vor allem in der Ernährungs- und Diät-Branche hat sich das Öl als Mittel zum Abnehmen durchgesetzt. Hier ist anzumerken, dass die Deutsche Gesellschaft für Ernährung für einen ausgewogenen Speiseplan wenig gesättigte Fettsäuren empfiehlt.

Die genaue Anwendung und Dosierung hängt vom Einsatzgebiet ab: Es lässt sich direkt auf die Haut oder Haare auftragen oder mit anderen Stoffen mischen und verarbeiten. Ein Vorteil bei Kokosöl: Es sind keine Nebenwirkungen bekannt. Sofern die Behandlungen mit einem selbst hergestellten Shampoo oder einer Creme nicht anschlägt, lässt es sich problemlos absetzen.

Kokosöl für Haut und Haare

Kokosöl für die Haare ist ein natürliches Pflegemittel. Als Öl eignet es sich bei trockenem, rissigem oder stumpfem Haar, denn es spendet Feuchtigkeit. Im Vergleich zu fertigen kosmetischen Produkten hat es den Vorteil, dass es ohne Zusatzstoffe auskommt. Außerdem ist es vielseitig einsetzbar und nicht nur auf die Haut- oder Haarpflege begrenzt. Als Kur lässt sich das Öl mit Wasser mischen oder pur auf die Haare auftragen. Ein Shampoo entsteht durch das Vermengen von Kokosöl mit Wasser, Kernseife und Apfelessig. Entsprechende Rezepte finden sich online, in Magazinen oder in Büchern zum Thema selbst zubereitete Kosmetik und Pflegeprodukte.

Die entzündungshemmende Wirkung des Öls macht es bei Hautproblemen nützlich. Bei Akne oder Neurodermitis kann Kokosöl helfen. Das liegt vor allem an der im Öl enthaltenen Laurinsäure, die antimikrobiell wirkt. Das heißt, sie hilft gegen Bakterien und verringert Entzündungen. Pickel heilen ab, während bei Neurodermitis oder Schuppenflechte das Öl die betroffenen Stellen beruhigen kann und damit den Juckreiz verringert. Die Anwendung des Öls ist unaufwendig: Es ist auf die betroffenen Hautstellen aufzutragen. In seiner reinsten Form als kaltgepresstes Öl ohne Zusatzstoffe lässt es sich auch auf empfindliche Hautbereiche auftragen. Gerade bei einer starken Ausprägung von Akne ist das Hinzuziehen eines Dermatologen ratsam. In solchen Fällen kann das Nutzen von Ölen mitunter zu weiteren Mitessern führen.

Da es für Feuchtigkeit sorgt, lässt sich Kokosöl bei Beschwerden nutzen und generell, um das Hautbild ebenmäßig zu halten. Es macht die Haut geschmeidig und verhindert oder vermindert Falten. Der kühlende und pflegende Effekt des Öls hilft auch bei einem Sonnenbrand. Dabei ist Kokosöl vor allem eine natürliche, vegane und laktosefreie Alternative zu fertigen Kosmetikprodukten.

Der fettende und Feuchtigkeit spendende Effekt macht das Öl zu einer Option, um die Lippen zu pflegen. Es hilft, rissige Lippen zu heilen, und kann Herpesbläschen abschwächen.

Kokosöl in der Kosmetik

Als Öl lässt sich Kokosöl in weiteren kosmetischen Bereichen einsetzen. Wer auf chemische Zusätze verzichtet, kann sich damit ein natürliches Deodorant herstellen. Es reizt die Haut nicht, pflegt sie und verhindert durch seine antimikrobielle Wirkung die Entstehung von Geruch. Der leicht kühlende Effekt und der dezente Kokosgeruch machen Kokosöl im Sommer zu einer sanften Alternative zu den handelsüblichen Deos. Diese vertragen sich nicht immer mit sensibler Haut. Gerade für rasierte und beanspruchte Achselhaut ist es geeignet, da es Irritationen der Haut vorbeugt. Kokosöl als Deo lässt sich sowohl pur anwenden oder im Verhältnis 1:2 mit Natron mischen.

Da das Öl Feuchtigkeit spendet, eignet es sich beispielsweise zum Abschminken der Augen. Die Augenpartie und die Haut sind sehr empfindlich. Make-up an und um die Augen ist daher besonders gründlich und zugleich hautfreundlich zu entfernen. Anstatt zu fertigen Make-up-Entferner zu greifen, kann ein Klecks Kokosöl auf einem Wattepad eine hautschonende Alternative sein. Dabei entfernt es ohne künstliche Zusatzstoffe sogar wasserfeste Mascara.

In geringem Maße schützt Kokosöl vor UV-Strahlen, sodass es sich als hautschonendes Sonnenschutzmittel einsetzen lässt. Dabei eignet sich das Öl für den ganzen Körper. Allerdings gilt das nur für einen kurzen Zeitraum. Wer an einem sonnigen Tag keine Sonnenmilch zur Verfügung hat, kann auf dieses Hausmittel zurückgreifen.

Kariesschutz durch Kokosöl?

Vertreter einer natürlichen und nachhaltigen Lebensweise setzen auf das Öl bei der Reinigung der Zähne. Das liegt an dessen antibakteriellen Eigenschaften.

Die Zahnreinigung funktioniert dabei auf zweierlei Weise: in Form von Zahnpasta oder durch Ölziehen. Beim Ölziehen ersetzt das Öl die klassische Mundspülung: Mit einem Esslöffel Kokosöl gründlich den Mund durchspülen. Dabei ist zu beachten, dass das Öl an alle Bereiche des Mundinnenraums gelangt. Der Begriff Ölziehen spielt darauf an, das Öl durch die Zähne zu saugen und zu ziehen. Ziel ist es, die kleinsten Zwischenräume zu erreichen. Nachdem alle Bereiche des Mundes vom Öl umspült sind, ist es auszuspucken. Beim Ausspucken ist daran zu denken, dass Öl nicht in den Abfluss gehört, da es zu Verstopfungen führen kann. Beim Spülen kommt das Öl mit den Zähnen, mit dem Zahnfleisch und mit dem restlichen Mundinnenraum in Kontakt. Dadurch kann es im gesamten Mund seine antibakterielle Wirkung entfalten und Karies vorbeugen. Es trägt zur Mundhygiene bei und hilft gegen kleinere Entzündungen des Zahnfleischs. Grundsätzlich ist die Spülung eine gute Methode, um Keime im Mundinnenraum zu verringern. Am besten entfaltet Ölziehen seine Wirkung am Morgen nach dem Aufstehen. Danach ist es wichtig, den Mund gründlich mit Wasser auszuspülen und anschließend wie gewohnt die Zähne zu putzen. Dieses Ölziehen ist eine natürliche Alternative zu den klassischen, in Drogerien und Supermärkten verfügbaren Mundspülungen.

Aus Kokosöl lässt sich mit wenig Aufwand und Natron und Pfefferminzöl Zahnpasta herstellen.

Kokosöl in der Küche

Kaltgepresstes Kokosöl hat einen leichten Kokosgeschmack. Damit eignet es sich wie Kokosmilch perfekt für asiatische Küche. Da es einen hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren hat, ist es ideal zum Braten. Es verändert nicht seinen Geschmack oder entwickelt bei zu hoher Hitze schädliche Substanzen. Es verträgt Temperaturen bis zu 200 Grad und beginnt nicht, im Vergleich zu hitzeempfindlichen Ölen, zu qualmen oder zu riechen. Der Geschmack bleibt erhalten und ist dezent genug, um das Öl in vielen Rezepten zu nutzen. In der asiatischen Küche kommt es zum Anbraten von Hühnchen oder Tofu in der Pfanne wie im Wok zum Einsatz. Im Vergleich zum verbreiteten Butterschmalz ist Kokosöl beim Braten ergiebiger. Das stark verarbeitete Kokosfett in Form von Platten oder Würfeln hat keinen Eigengeschmack und eignet sich fürs Backen und Frittieren. Es ist im Vergleich zu nativen Öl günstiger und lässt sich im Kühlschrank lagern. Ein klassisches Rezept für raffiniertes Kokosfett ist beispielsweise der Kalte Hund, ein Kuchen, der aus Schokolade und Keksen besteht.

Kokosöl gegen Ungeziefer

Für Tierhalter von Interesse ist, dass Kokosöl gegen Zecken, Mücken, Flöhe und Läuse wirkt. Zecken meiden die im Öl enthaltene Laurinsäure. Auch Mücken scheinen den Geruch des Öls nicht zu mögen. Für Menschen und Tiere kann es daher ein natürliches Hausmittel gegen Ungeziefer sein. Um sich vor Zecken und Mücken zu schützen, ist auf den freiliegenden Körperstellen einfach Kokosöl zu verteilen. Bei Hunden und Katzen kann eine kleine Streicheleinheit mit dem Öl an den Händen die chemischen Tropfen oder Halsbänder ersetzen. Es ist für Hunde und Katzen verträglich, sodass sie sich problemlos das Fell ablecken können. Zudem sorgt es für glänzendes Fell. Neben der äußerlichen Anwendung kann es Hunden und Katzen helfen, ihre Verdauung zu regulieren und Parasiten abzuwehren. Auch bei Pferden findet Kokosöl Anwendung. Bei ihnen dient es als Schutz gegen lästige Insekten und kann über das Futter die Darmflora der Tiere verbessern.

Kokosöl im Haushalt

Kokosöl hat auch im Haushalt abseits der Küche einen praktischen Nutzen. Seine fettende Wirkung eignet sich für Schuhe, Möbel und Holz. Schuhe, Taschen oder Kleidungsstücke aus Glattleder lassen sich mit einem sanften Einreiben mit dem Öl wieder geschmeidig machen. Bei Holzmöbeln sorgt das Auftragen von Kokosöl für neuen Glanz und imprägniert. Bei Holz ist es ratsam, vorher an einer kleinen nicht sichtbaren Stelle zu prüfen, dass es sich nicht verfärbt. Wer mit dem Öl seine Schuhe oder Möbel zum Glänzen bringen will, achtet darauf, vorher Schmutz oder Staub zu entfernen. Nur so kann das Öl seine volle Wirkung entfalten. Ein weiterer Kniff, bei dem es hilft, ist das Entfernen von Etiketten auf Gläsern. Manche Etiketten kleben fest und sind nicht problemlos abzuziehen, sondern zerfallen in kleinere Reste. In solchen Fällen hilft es, auf die Rückstände das Öl aufzutragen. Einige Minuten einwirken lassen und anschließend diese spurenlos entfernen.

Mit Kokosöl abnehmen?

Was auf den ersten Blick widersprüchlich klingt, mit Fett Gewicht verlieren, vertreten viele Ernährungsberater: Kokosöl kann bei einer Diät oder beim Abnehmen unterstützen. Das liege an den im Öl enthaltenen Fettsäuren. Diese beeinflussen den Stoffwechsel dahingehend, dass der Körper sie direkt über die Leber weiterverwertet. Wenn der Stoffwechsel das Fett gleich in Energie umwandelt, bildet er keine Fettpolster. Bei der Low-Carb-Diät ist die Ernährung so umgestellt, dass der Körper schon geschaffene Fettreserven abbaut, um Energie zu gewinnen. Dabei setzen diese Diäten auf mehr Fette oder Öle in der Ernährung. Das führt dazu, dass der Körper seine Energie aus diesen gewinnt und sie nicht mehr als Fettpolster abspeichert. Einige Studien zeigen, dass mittelkettige Fettsäuren, wie es die Laurinsäure ist, helfen, den Stoffwechsel von Fett anzukurbeln. Das verhindert zusätzlich Heißhunger. Allerdings bekamen die Teilnehmer in den Studien meistens Fettsäuren in Reinform. Dadurch lassen sich die Ergebnisse nicht auf das Öl übertragen. Zumal Kokosöl diese Fettsäuren zwar enthält, aber in geringerem Maße.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung stellte fest, dass der Körper beispielsweise die Laurinsäure genauso verstoffwechselt wie langkettige Fette. Nach deren Einschätzung unterstütze das Öl, wenn überhaupt nur kurzfristig bei Diäten.

Wer die Wirksamkeit selbst testen möchte, kann täglich einen Teelöffel Kokosöl zu sich nehmen. Allerdings hängt die Wirkung auch von den restlichen zu sich genommenen Lebensmitteln ab. Grundsätzlich lässt sich feststellen, dass Kokosöl kein Allheilmittel zum langfristigen Abnehmen ist. Eine effektive Gewichtsabnahme funktioniert nur durch eine bewusstere Ernährung, die aber das Öl miteinschließen kann.

Wie gesund und nachhaltig ist Kokosöl?

Kokosöl ist vielseitig einsetzbar und unterscheidet sich durch den Geschmack und den Inhaltsstoffen von den heimischen Ölen. Das gilt vor allem für die kalt gepresste, unbehandelte Variante. Die Einsatzgebiete begrenzen sich nicht nur auf die Küche und das Kochen. Das Öl ist gut für die Haut und die Haare und kann beim Abnehmen unterstützen. Dabei ist es vor allem eine natürliche Alternative zu fertigen Kosmetikprodukten. Zu berücksichtigen ist, das bisher durchgeführte Studien die Wirkung von Kokosöl nicht wissenschaftlich absichern. Daher ist es empfehlenswert, in der Küche und beim Abnehmen auf andere Öle und nicht einzig auf Kokosöl zu setzen.

Zusätzlich ist zu bedenken, dass Kokospalmen und Kokosnüsse vor allem in Asien und tropischen Gebieten wachsen. Das bedeutet, dass Anbaubedingungen und Transportwege vorwiegend nicht nachhaltig sind. Wem natürliche Produkte und deren Nachhaltigkeit wichtig sind, achtet beim Kauf von Kokosöl am besten auf entsprechende Siegel. Diese weisen auf faire Arbeitsbedingungen und umweltfreundlichen Anbau hin. Stark raffinierte Kokosfette, die ohne Berücksichtigung biologischer Richtlinien entstehen, können Rückstände von Mineralölen oder Pestizide enthalten. Das beeinträchtigt die gesunde Wirkung des Öles.